DSO-Pressemitteilungen

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Durch das große persönliche Engagement von Ärztinnen, Ärzten und Pflegenden in den Krankenhäusern ist es auch in den Zeiten der Corona-Pandemie gelungen, Organspenden zu realisieren und Organe für lebenswichtige Transplantationen zur Verfügung zu stellen. Für diesen besonderen Einsatz wurden heute im Erfurter Rathaus stellvertretend drei Kliniken aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt von den zuständigen Ministerinnen gemeinsam mit der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) in der Region Ost ausgezeichnet:

  • das St. Georg Klinikum Eisenach (Thüringen)
  • das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden (Sachsen)
  • das Carl-von-Basedow Klinikum – Saalekreis gGmbH Merseburg/ Querfurt (Sachsen-Anhalt)

Die Ehrung fand im Rahmen einer Festveranstaltung statt. In ihrem Grußwort erläuterte die Thüringer Gesundheitsministerin Heike Werner: „Jede einzelne Organspende bedeutet eine Chance auf Leben und eine verbesserte Lebensqualität für einen schwer erkrankten Menschen. Mit der heutigen Auszeichnung wollen wir auch in besonderer Weise die Arbeit der Transplantationsbeauftragten in den Krankenhäusern hervorheben. Ihre Aufgabe ist es, die Voraussetzungen zu schaffen, damit mögliche Organspenderinnen und Organspender zuverlässig erkannt werden und alle Beteiligten die Abläufe bei einer Organspende kennen. Das ist eine große Verantwortung.“

Die Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Petra Köpping, ergänzte: „Damit die Transplantationsbeauftragten ihre Aufgabe erledigen können, benötigen sie Unterstützung, sowohl von der Klinikleitung als auch von ihren Kolleginnen und Kollegen. Das ist in den hier ausgezeichneten Krankenhäusern in vorbildlicher Weise gegeben.“

„Die heutige Ehrung soll Motivation und Ansporn für alle Kliniken sein, sich an der Gemeinschaftsaufgabe Organspende zu beteiligen“, erklärte Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt. „Aber wir wollen die Gelegenheit auch nutzen, den Organspendern und ihren Familien für die Zustimmung zu einer Organentnahme zu danken. Ohne sie wären Organspenden und Transplantationen nicht möglich.“

Der Medizinische Vorstand der DSO, Dr. med. Axel Rahmel, führte aus: „Wir danken den Mitarbeitenden in den Kliniken für ihr Engagement rund um die Organspende und für die gute Kooperation mit der DSO. Unsere Koordinatorinnen und Koordinatoren stehen rund um die Uhr zur Verfügung, um alle Fragen zu beantworten und unterstützen im Fall einer Organspende vor Ort auf den Intensivstationen.“

In der DSO-Region Ost (Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt) gab es im Jahr 2021 insgesamt 121 Organspender (2020: 130). Es konnten 378 Organe für die Transplantation entnommen werden (2020: 398). Rund 990 Menschen aus der Region standen Ende 2021 auf der Warteliste für eine Transplantation.

Die DSO ist die Koordinierungsstelle für die postmortale Organspende gemäß Transplantationsgesetz und bietet den mehr als 1.200 Entnahmekrankenhäusern in Deutschland umfassende Unterstützungsangebote bei den Abläufen der Organspende an. Dazu gehören Vorträge und Beratungen in den Kliniken, Fort- und Weiterbildungen, ein zertifiziertes E-Learning-Fortbildungsprogramm sowie fachbezogene Informations- und Arbeitsmaterialien. In der DSO-Region Ost betreut ein Team von 13 Koordinatorinnen und Koordinatoren über 130 Entnahmekrankenhäuser in allen Belangen der Organspende.

PDF der Pressemitteilung 
Zahlen DSO-Region Ost, inkl. Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen  
Portrait St. Georg Klinikum Eisenach 
Portrait Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
Portrait Carl-von-Basedow Klinikum – Saalekreis gGmbH Merseburg/ Querfurt ​

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