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Die DSO im Überblick

​Die DSO ist die nach dem Transplantationsgesetz (TPG) beauftragte Koordinierungsstelle für die postmortale Organspende in Deutschland. Sie organisiert alle Schritte des Organspendeablaufs von der Mitteilung eines möglichen Spenders im Krankenhaus bis zur Übergabe der Organe an die Transplantationszentren.

Sie hat sieben Regionen gebildet, um die Organspende flächendeckend sicherzustellen. Sitz der Hauptverwaltung und des Vorstandes ist Frankfurt am Main. Auf Bundesebene und optional in den Regionen fördern Fachbeiräte die medizinische und organisatorische Arbeit der DSO.

Die Arbeit finanziert sich durch ein Budget, das die DSO mit den Krankenkassen prospektiv verhandelt und das sich an der zu erwartenden Anzahl der transplantierten Organe orientiert. Den Krankenhäusern, die bei einer Organspende mitgewirkt haben, vergütet die DSO den Aufwand in Form von Pauschalen.

Organisation der Organspende in DeutschlandGründung
Die DSO wurde am 7. Oktober 1984 vom Kuratorium für Heimdialyse e.V. (KfH), Neu-Isenburg gegründet.

Standorte
Die DSO hat sieben Regionen in Deutschland gebildet, die jeweils ein Bundesland oder mehrere Bundesländer umfassen. Sitz der Hauptverwaltung und des Vorstandes ist Frankfurt am Main.

Anzahl der Mitarbeiter, Stand  10/2018
Hauptverwaltung: 95
Regionen: 120
Studenten in den Regionen für Telefon- und Perfusionsdienste: 240
Entnahmechirurgen unter Vertrag: 781

Vertragspartner
Bundesärztekammer, GKV-Spitzenverband, Deutsche Krankenhausgesellschaft

Beauftragung als Koordinierungsstelle gemäß § 11 TPG
Juni 2000

Finanzierung
Durch ein Budget, das die DSO mit den Krankenkassen prospektiv verhandelt und das sich an der zu erwartenden Anzahl der transplantierten Organe orientiert.

Hier gelangen Sie zu den DSO-Regionen:
Nord (Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein)
Nord-Ost (Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern)
Ost (Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen)
Bayern
Baden-Württemberg
Mitte (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland)
Nordrhein-Westfalen

Links
Bundesärztekammer
GKV-Spitzenverband
Deutsche Krankenhausgesellschaft